Ich fühlte, wie es gehen kann

Die polnische Stadt Krakau verfügt über die zweitälteste Universität in Europa. Was alt ist, muss aber noch lange nicht schlecht sein, ganz im Gegenteil. Als wir während unseres Urlaubs die altehrwürdige Universität besichtigen wollten, wurde uns gleich mitgeteilt, dass es ohne eine obligatorische Führung nicht geht. Wir schilderten unser Anliegen, dass eine geführte Tour durch die Räumlichkeiten der Uni für uns etwas schwierig ist, weil wir langsamer sind, wenn Andrea mir die Ausstellungsstücke beschreibt. Daraufhin sagte man uns, dass man gerade tags zuvor eine Gruppe blinder Polen durch die Räumlichkeiten geführt hatte. Wir bekamen aber, da wir des Polnischen nicht mächtig sind, eine Extraführung auf Englisch.

Bilder zum Fühlen

Was uns von der eiligst herbeigerufenen Dame dann alles gezeigt wurde, überraschte uns wirklich positiv. Die Universität legt großen Wert darauf, dass man die kostbaren Stücke, die sie beherbergt, auch ertasten kann. Es wurde sogar eigens ein Buch angefertigt, in dem die kostbarsten Stücke auf Reliefpapier nachzutasten sind. Gleiches galt für einen Globus, der die Welt vor hunderten von Jahren zeigte. Wie man uns berichtete, wird auch gerade an weiteren Abbildungen gebastelt, die nachfühlbar werden sollen. Alles das ist von der Universitätsleitung so gewollt! Wir fühlten uns hier sehr willkommen. Und wir denken, dass Deutschland von Polen auf diesem Gebiet einiges lernen kann!

Ihr Dr. Carsten Dethlefs

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

Uni Krakau, Foto: Andrea Henkel

 

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