Für Mord ist es nie zu spät

Bei der Wahlarena am 11. September 2017 wurde Angela Merkel von einer jungen Dame mit Trisomie 21 gefragt, wie sie zum Thema „Spätabtreibung“ stünde. Sie wolle nicht abgetrieben werden.

Endlich, möchte man sagen, wird die Union mit diesem Thema in der Öffentlichkeit konfrontiert.

Ich bin in die CDU eingetreten, weil ich vermutete, dass genau dort diese Diskussionen gut aufgehoben sind. Das glaube ich auch noch heute und jetzt noch mehr als zuvor. Man muss diese Themen nur ansprechen. Das ist die Aufgabe von uns allen. Angela Merkel hat sich zumindest gut aus der Affäre gezogen. Sie versicherte, dass der Fraktionschef Volker Kauder schon lange an dem Thema dran sei. Aber die Interessenlage sei nicht einfach.

Das stimmt wohl. Elternverbände, frauenbewegte Damen und Herren („Mein Bauch gehört mir!“) sowie die Lebensschutzorganisationen mögen hier grundsätzlich unterschiedlicher Ansicht sein. Wichtig ist für mich, dass das Thema wieder auf die Tagesordnung kommt und man den Denkprozess erneut anstößt.

Für mich gilt nach wie vor: In Dubio pro vita, im Zweifel für das Leben am Anfang und am Ende. Lassen Sie uns diese Botschaft in die Welt tragen!

Ihr Dr. Carsten Dethlefs

Sehen Sie hierzu auch den Beitrag „Gehört die Zukunft behinderter Menschen auf den Müll?„, den ich auf YouTube veröffentlicht habe:

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